Ihr Sicherheitsteam hat die API-Authentifizierung überprüft. Die Daten sind verschlüsselt. Die Zugriffskontrollen sind rollenbasiert. Der Penetrationstest ist sauber zurückgekommen.
Und dann liest Ihr KI-Agent ein bösartiges Dokument von einem Lieferanten, extrahiert Anmeldedaten aus Ihren internen Systemen und exfiltriert sie an eine externe URL - während Ihr Monitoring null Anomalien zeigt, weil der Agent für alle diese einzelnen Aktionen autorisiert ist.
Prompt Injection: Die primäre Bedrohung
Direkte Prompt Injection: Der Angreifer kontrolliert direkt die Benutzereingabe.
Indirekte Prompt Injection: Der Angreifer platziert bösartigen Inhalt in Daten, die der Agent lesen wird - ein Dokument, eine Webseite, eine E-Mail. Wenn der Agent diesen Inhalt verarbeitet, werden die eingebetteten Anweisungen ausgeführt.
Dies ist die ernsthafte Bedrohung. Ein Angreifer, der weiß, dass Ihr Unternehmen einen bestimmten KI-Agenten verwendet, kann gezielten Inhalt erstellen, der Injection-Payloads enthält.
Aufbau einer sicheren KI-Agenten-Architektur
Prinzip der minimalen Rechte, streng angewendet. Jedes Tool, auf das ein Agent Zugriff hat, stellt einen potenziellen Einflussbereich dar.
Eingabebereinigung und Kontext-Tagging. Bevor externer Inhalt in den Kontext des Agenten gelangt, markieren Sie ihn als "nicht vertrauenswürdige Nutzerdaten".
Aktions-Vorvalidierung. Bevor irreversible Aktionen ausgeführt werden, leiten Sie sie durch einen Validierungsschritt.
Umfassendes Audit-Logging. Jede Agentenaktion - jeder Tool-Aufruf, jede LLM-Inferenz, jede externe API-Anfrage - sollte protokolliert werden.
Netzwerk-Egress-Kontrollen. KI-Agenten sollten in Netzwerksegmenten mit strikten Egress-Regeln betrieben werden.
Bei Seven Labs ist Sicherheitsarchitektur ein erstklassiges Anliegen in unserer KI-Plattformentwicklung. Wenn Sie KI-Agenten deployen und eine Sicherheitsüberprüfung Ihrer Architektur wünschen, kann unser Team helfen.
